Handlauf aus Walzprofilen

 - Richard Schöler

Geländer Beispiele Querschnitte

Handlauf aus Walzprofilen
Fig. 690 Geländer Beispiel Querschnitt // Fig. 691 Geländer Beispiel Querschnitt // Fig. 692 Geländer Beispiel Querschnitt

Die Geländer. Bei untergeordneten Treppen, deren Wangen aus -Eisen gebildet sind, kann die Befestigung der Geländerpfosten durch deren direkte Vernietung an die Wangen geschehen (Fig. 639, 652, 671). Liegen die Stufen zwischen den Wangen, so werden die Geländerpfosten auf dem Oberflansch des Wangenträgers befestigt (Fig. 643, 679 bis 681); etwas steifer ist die Befestigung, wenn der Geländerstab durch beide Flansche geht und mit dem unteren verschraubt wird (Fig. 682).

Bei den aufgesattelten Treppen werden vielfach die Geländerpfosten mit den Trittstufen und dem horizontalen Flansch der sie unterstützenden Winkel befestigt.

Für beide Anordnungen der Treppen wird vielfach die Befestigung der Geländerpfosten an den Wangen mit Hilfe der Krücken bewirkt. Hierdurch gewinnt man an nutzbarer Breite der Treppenläufe. Die einfachste Anordnung ist die, dass man den Geländerstab an seinem unteren Ende rechtwinklig umbiegt und den Stab mit einer Mutter im Stehblech der Wange befestigt (Fig. 683). In Fig. 684 ist die Anschlussstelle durch eine Rosette gedeckt. Im übrigen können die Krücken die verschiedenste dekorative Ausbildung erhalten (Fig. 685, 686). Das Loch im Wangensteg erhält quadratischen Querschnitt und ebenfalls der entsprechende Teil der Krücke.

Wird die Handleiste aus Eisen gemacht, so wird vielfach das in Fig. 11 dargestellte Normalprofil benutzt. Die Firma Mannstädt & Komp. hat für diese Zwecke ebenfalls eine Anzahl besonderer Walzeisen hergestellt, durch welche sich zierliche Handleisten zusammensetzen lassen (Fig. 687 bis 692).

  • Stroh

    Die Professur für Kreislaufgerechten Holzbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentiert dieses umfassende Nachschlagewerk zum nachhaltigen Bauen mit Stroh. Stroh bietet großes Potenzial für eine klimagerechte Baukultur: Es ist regional verfügbar, kostengünstig, CO2-speichernd und vollständig kreislauffähig. Die Publikation vermittelt Wissen über konstruktive, rechtliche und gestalterische Möglichkeiten auf nachvollziehbare, kritisch reflektierte und praxisnahe Weise. Sie dokumentiert Ergebnisse aus Lehre und Forschung, beleuchtet realisierte Projekte und zeigt konstruktive Prinzipien, Detaillösungen sowie gestalterische Potenziale. Hochwertige Fotografien, Pläne und Grafiken vermitteln die Inhalte anschaulich.