Dachhaut

 - Franz Hart

Dachdeckungen

Dachhaut
21 Dachdeckungen

Einen Überblick über die gebräuchlichen Dachdeckungen mit den zugehörigen Dachneigungen gibt das Diagramm (21) (Tabelle S. 248). Wir unterscheiden:

1. Schuppendeckung: Das Ziegel- und Schieferdach, d. i. die Deckung mit eingehängten oder aufgenagelten Steinplatten, beruht auf alter Handwerks-Tradition. Die ländlichen Schindel- und Strohdächer hat ursprünglich der Bauer selbst zugerichtet und gedeckt. Bei allen diesen Dächern bilden kleine, leicht zu handhabende und auszuwechselnde Elemente eine elastische schuppenartige Haut, die die Bewegungen des Dachgerüstes mitmacht, ohne undicht zu werden. Damit das ablaufende Wasser, vom Wind getrieben oder vom Frost gestaut, nicht durch die Fugen dringt, dürfen die Schuppendächer nicht zu flach geneigt sein.

2. Bahnendeckung: Das Blech- und das Pappdach gestatten geringere Neigungen.

Die Schuppen- und Bahnendeckungen - ebenso wie die Deckung in Tafeln aus Wellblech, Welleternit u. dgl., die eine Zwischenstellung einnimmt - sind mit ihrer zulässigen Neigung und mit ihrem Dachhautträger für die Ausbildung des Dachgerüstes bestimmend, in sich aber von diesem unabhängig. Dagegen sind die in jüngster Zeit vorgeschlagenen Deckungen mit großen Betonplatten von der Bauart der massiven Dachgerüste, für die sie entwickelt wurden, nicht zu trennen (S. 180).

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    Die Professur für Kreislaufgerechten Holzbau am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) präsentiert dieses umfassende Nachschlagewerk zum nachhaltigen Bauen mit Stroh. Stroh bietet großes Potenzial für eine klimagerechte Baukultur: Es ist regional verfügbar, kostengünstig, CO2-speichernd und vollständig kreislauffähig. Die Publikation vermittelt Wissen über konstruktive, rechtliche und gestalterische Möglichkeiten auf nachvollziehbare, kritisch reflektierte und praxisnahe Weise. Sie dokumentiert Ergebnisse aus Lehre und Forschung, beleuchtet realisierte Projekte und zeigt konstruktive Prinzipien, Detaillösungen sowie gestalterische Potenziale. Hochwertige Fotografien, Pläne und Grafiken vermitteln die Inhalte anschaulich.

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