Rippenplatten wurden in den USA nach den Entwürfen von A. Amirikian zum Bauen von Lagerhäusern der Kriegsmarine verwendet. (Naval Training Station, Great Lakes III.) Die Tafeln sind 1,50 m breit, an den Seitenwänden horizontal zwischen den Rahmen gespannt, am Giebel als vertikale Platten versetzt. [64]. Die Spiegeldicke der Platten war 3 cm, sie wurden innen nachträglich isoliert.
Mehrgeschoßbauten werden im Prinzip mit ähnlichen Wandtafeln gebaut. Eine interessante Lösung mit vollen Leichtbetontafeln ist der Wohnbau in Miami, Flo., USA. Die geschoßhohen Tafeln sind etwa 2,40 x 3,50 m groß und 10 cm stark. Sie enthalten die Fensteröffnungen und werden auf die auskragende Deckenplatte versetzt; jede Platte eines höheren Stockwerkes kragt eine Plattenbreite weiter aus.
Die Wandplatten sind mittels Schrauben und Stahlprofilen an die Deckenplatte befestigt. Bei dieser Ausbildung erübrigt sich eine horizontale Fugendichtung. Abb. 164 a, b und c.
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Mehrschichtige Wandtafeln werden für Verkleidungen auch bei Geschoßbauten oft verwendet. Bei den „Sandwich“-Platten der Abb. 167 a und b handelt es sich einmal um geschoßhohe Platten und außerdem um Fensterbänke. Sie werden mit Schrauben und Winkeleisen an den Sturzbalken verankert.
