Michael Brunn
Chefredakteur

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Die Transformation zur klimaneutralen Wirtschaft stellt die Nutzung von Kohlenstoff grundlegend auf den Prüfstand.

Recyclingfähigkeit entscheidet sich nicht allein am Material oder am konstruktiven Aufbau einer Verpackung, sondern ebenso an den tatsächlich verfügbaren Sortier- und Verwertungswegen.

Während die Dekarbonisierungsbemühungen der europäischen Stahlindustrie ins Stocken geraten, ent-stehen in anderen Regionen der Welt neue Produktionskapazitäten, die explizit auch für den Export nach Europa ausgelegt sind.

Treibhausgasneutralität lässt sich langfristig nicht erreichen, indem wir lediglich Emissionen mindern. Natürliche oder technische CO₂-Senken gleichen verbleibende Residualemissionen aus.

Der deutschen Textilrecyclingbranche geht es nicht gut. Diese bisher zum Teil gefühlte Wahrheit unterlegt die Textilstudie 2026 des bvse nun auch mit Zahlen.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüssel für Ressourcensicherheit und Klimaschutz. Ihr Erfolg hängt jedoch maßgeblich von den richtigen politischen Rahmenbedingungen ab.

Die Kreislaufwirtschaft gilt als Schlüsselkonzept zur Sicherstellung einer nachhaltigen Nutzung von Ressourcen. Doch selbst die effizientesten geschlossenen Kreislaufsysteme können Abfall nicht vollständig eliminieren.

Die Umweltdebatte hat sich in den letzten Jahren grundlegend verändert.

Recycling gilt als wesentlicher Bestandteil des Konzepts der Kreislaufwirtschaft. Gleichzeitig bleiben jedoch die tatsächlichen Recyclingraten vieler Verpackungsbereiche hinter politischen und gesellschaftlichen Erwartungen zurück.

Die Städte Europas treiben den Übergang zur Kreislaufwirtschaft voran. Aber es gibt immer noch eine klare Kluft zwischen ehrgeizigen Zielen und der Realität.